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Fössebad-2

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Liepmannstraße 17
Hannover

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Werbepostkarte für das Fössebad aus den 1960er Jahren [Quelle: Nachlass Werner Krämer]

Werbepostkarte für das Fössebad aus den 1960er Jahren [Quelle: Nachlass Werner Krämer]

Im Jahre 1838 erhielt der Forstmeister von Alten die Konzession für eine Badestelle in Linden an der Fösse. 1854 wurde eine Badeanstalt eingerichtet. Gespeist wurde das Bad aus dem kleinen Fössebach, der stark salzhaltiges Wasser aus dem Bereich der Salinen in Badenstedt und Davenstedt führt.

Wegen starker Verschmutzung der Fösse wurde der Badebetrieb in den 1950er Jahren  eingestellt und sollte auch nach einem Ratsbeschluss von 1955 nicht wieder aufgenommen werden.

1957 wurde jedoch ein erster Abschnitt des früher privaten Freibades mit städtischen Mitteln neu erbaut. 1960 wurde auch die Schwimmhalle eröffnet, womit das Fössebad nun das erste kombinierte Hallen- und Freibad in der Bundesrepublik Deutschland darstellte - allerdings nicht mehr mit Salzwasser, sondern nun mit Wasser aus dem öffentlichen Süsswassernetz gespeist.

Zwischen der alten Badeanstalt und der Fösse gab es früher den "Fössepark" als Kaffeegarten mit reichem Baumbestand. Neben dem Bad befand sich der Sportplatz des SV Linden 07 (1907 gegründet). Der Verein zog 1955/56 in den Sportpark auf dem Lindener Berg um. Auf der östlichen Seite der Fösse hat der im Jahr 1900 gegründete TSV Victoria Linden sein Domizil, dessen Herren-Rugby-Mannschaft 20-mal die Deutsche Meisterschaft gewann und als bester deutscher Rugby-Verein gilt.

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