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5 Auf den Lindener Berg und zum Stadion

Linden

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Station 5 der Adam-Seide-Tour: Lindener Stadion

Am Stadioneingang von Linden 07 [Foto 2014: Manfred Wassmann]

Am Stadioneingang von Linden 07 [Foto 2014: Manfred Wassmann]

5 Auf den Lindener Berg und zum Stadion

Lampenschirm war hier einmal bei einem Gewitter, unterwegs zu einem Freund, gegangen, vor ihm war ein Blitz eingeschlagen, Lampenschirm war fasziniert und geblendet gleichzeitig davon, einen Schrecken hatte er erst später erlitten, als es donnerte, als alles vorbei war, als er seinen Weg pitschnaß fortgesetzt hatte. Lampenschirm geht, er geht, geht, geht durch die städtischen Anlagen, den Park, wenn man das so nennen will, am Stadion vorbei, wo wohl immer noch die Leute von Linden 07 Rugby und Fußball spielen. Hier irrt Adam, es hat bei 07 nie eine Rugbysparte gegeben. „Röpki“, wie es in Linden hieß, wurde bei „Viktoria“ oder „Odin“ gespielt. Doch Lampenschirm fragt sich, hatte er nicht einige Zeit lang für diesen Verein geschwärmt, hatte er am Sonntag nicht immer hinter dem Tor der Mannschaft gesessen und für sie gebibbert? Aber nie hat er selbst gespielt, nie mitgespielt, auch nie dem Verein angehört, auch keinem anderen, keinem.

Lampenschirm geht, er geht, geht, geht den Berg hoch, die höchste Erhebung im Quartier (mit 89 m), kein hoher Berg, bewahre, das nicht, aber doch ein Berg, wenigstens als ein solcher benannt, ein Hügel, eine Erhebung, die höchste weit und breit, alles von hier aus zu sehen, fast alles oder doch einiges oder wenigstens das eine oder andere: Er wendet den Blick auf ein Haus, eine Villa (ist übertrieben) ein Anwesen ...

[© Günter Müller]

 

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